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Immobilienpreisspiegel, Häuserpreisindex, BORIS: Die amtlichen Datenquellen

Immobilienpreisspiegel, Häuserpreisindex, BORIS, Gutachterausschüsse und BFS IMPI: die amtlichen Quellen für Immobilienpreise in AT, DE und CH.

Josef Eckmair MBAAktualisiert: 12 Min. Lesezeit12 quellenGeprüft von Christian Eckmair
Bildschirm mit Preisdiagrammen und einem Stadtplan, Sinnbild für Häuserpreisindex und amtliche Immobiliendaten
Der Häuserpreisindex der Statistik Austria erreichte im 2. Quartal 2026 ein Allzeithoch und übertraf erstmals den Höchstwert vom 3. Quartal 2022. Bild: United States Census Bureau / Oficina del Censo de los Estados Unidos, Public domain, via Wikimedia Commons

Jede Immobilienbewertung steht und fällt mit der Frage, woher ihre Zahlen kommen. Ein Quadratmeterpreis aus einem Inserat, aus einer Verbandserhebung und aus dem Grundbuch kann für dieselbe Gasse drei verschiedene Werte liefern, und nur einer davon beschreibt, was tatsächlich bezahlt wurde. Dieser Beitrag ordnet die amtlichen und halbamtlichen Quellen für Österreich, Deutschland und die Schweiz nach Herausgeber, Ebene, Rhythmus und Zugang, zeigt an einer Wiener Wohnung, wie man einen alten Kaufpreis mit dem Index fortschreibt, und erklärt, welche dieser Quellen ein Bewertungsbericht zitieren sollte. Wie aus solchen Daten ein Wert wird, beschreibt der Leitfaden zur Frage Was ist mein Haus wert.

Eine Zahl gegen eine belegte Zahl: warum die Quelle den Wert bestimmt

Drei Fragen entscheiden über die Brauchbarkeit jeder Preisangabe. Erstens: Misst sie Kaufpreise oder Angebotspreise? Angebote sind Wünsche, Kaufverträge sind Tatsachen. Zweitens: Misst sie ein Niveau oder eine Entwicklung? Ein Durchschnittspreis sagt, wo der Markt steht, ein Index, wohin er sich bewegt; wer beides vermischt, rechnet mit einem Bezirksdurchschnitt von 2021 bis 2025, als wäre er der Preis von heute. Drittens: Ist sie qualitätsbereinigt? Wenn in einem Jahr mehr Neubauten verkauft werden als im Vorjahr, steigt der rohe Durchschnittspreis, ohne dass eine einzige Wohnung teurer geworden ist; Statistik Austria weist deshalb selbst darauf hin, dass für Preisvergleiche über die Zeit ein qualitätsbereinigter Index besser geeignet ist als die Durchschnittspreise2.

Eine belegte Zahl beantwortet alle drei Fragen und nennt ihren Herausgeber, ihren Stand und ihre Abgrenzung. Eine unbelegte Zahl ist eine Meinung mit Nachkommastellen.

Häuserpreisindex, Bezirkspreise, OeNB-Index, Immobilienpreisspiegel, Grundstücksdatenbank: die Quellen für Österreich

Quelle Herausgeber Ebene Rhythmus Zugang
Häuserpreisindex (HPI) und OOH-Preisindex Statistik Austria Bund, Teilindizes für neuen und bestehenden Wohnraum, Häuser und Wohnungen1 Quartalsweise, Zeitreihe ab 20101 Frei, Tabellen zum Herunterladen
Immobilien-Durchschnittspreise Statistik Austria Bezirk für Häuser und Wohnungen, Gemeinde für Baugrundstücke2 Jährlich, Fünfjahresfenster2 Frei
Wohnimmobilienpreisindex Oesterreichische Nationalbank Bund, getrennt nach neuen und gebrauchten Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern8 Quartalsweise Frei
Immobilienpreisspiegel WKÖ, Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder Bezirk, mehr als 11.000 Einzelwerte in acht Objektkategorien9 Jährlich, 2026 die 37. Ausgabe7 Kostenpflichtig, 59 Euro netto, für WKO-Mitglieder 49 Euro7
Grundstücksdatenbank (Grundbuch und Kataster) Bundesministerium für Justiz, BEV, Verrechnungsstellen Einzelnes Grundstück10 Laufend Kostenpflichtig je Abfrage, im Internet seit 199910

Häuserpreisindex. Die Grundlage sind die Käufe privater Haushalte von neuen und bestehenden Wohnungen und Häusern; die tatsächlichen Transaktionspreise werden aus den Kaufverträgen erfasst und quartalsweise ausgewertet, Schwankungen in Qualität und Standort der Objekte gleicht ein Regressionsmodell aus, und gerechnet wird ein Laspeyres-Kettenindex mit jährlich angepasster Gewichtung1. Im 1. Halbjahr 2026 lagen Häuser und Wohnungen um 3,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, bestehender Wohnraum im 2. Quartal um 5,1 Prozent, neuer um 4,9 Prozent, und der Index übertraf erstmals den Höchstwert vom 3. Quartal 20221. Der zusätzlich ausgewiesene Preisindex für selbstgenutzten Wohnraum (OOH) enthält auch Erwerbsnebenkosten, Versicherungen und Reparaturen1.

Immobilien-Durchschnittspreise. Dieselben Kaufverträge, anders ausgewertet: Für jeden Bezirk werden Häuser nach Grundstücksgröße, Wohnfläche und Bauperiode und Wohnungen nach Wohnfläche, Baujahr und Außenflächen gegliedert; die Werte sind geometrische Mittel der Transaktionen aus fünf Jahren, mit einem Regressionsmodell auf das letzte Jahr valorisiert, und Freundschaftspreise werden nach Möglichkeit ausgeschlossen2. 2025 lag der Medianpreis für Wohnhäuser bei 2.836 Euro und für Wohnungen bei 4.162 Euro je Quadratmeter Wohnfläche; bebaubare Grundstücke kosteten im geometrischen Mittel 135 Euro je Quadratmeter Grundfläche2.

OeNB-Wohnimmobilienpreisindex. Die Nationalbank rechnet ihren Index nicht aus dem Grundbuch, sondern aus Quadratmeterpreisen für neue und gebrauchte Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser, seit dem 3. Quartal 2017 mit der Methode der Doppelimputation aus dem Eurostat-Handbuch und einem generalisierten additiven Modell; die Datenbasis liefert die Maklersoftware JUSTIMMO, gerechnet wird mit der DataScience Service GmbH und der TU Wien8. Die OeNB schreibt selbst dazu, dass der Index ausschließlich zur Beurteilung der Preisstabilität dient und sich nicht als Referenzwert für Finanzkontrakte eignet8.

WKÖ-Immobilienpreisspiegel. Das Buch des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder nennt für jeden Bezirk Durchschnittspreise für Baugrundstücke, Einfamilien- und Reihenhäuser, neue und gebrauchte Eigentumswohnungen und Betriebsgrundstücke sowie Mieten für Wohnungen, Büros und Geschäftslokale, mehr als 11.000 Einzelwerte samt Vorjahreswerten9. Für 2025 zählte der Fachverband bundesweit 91.000 Immobilientransaktionen, ein Plus von 8,98 Prozent, bei Wohnimmobilien sogar von 20,96 Prozent; gebrauchte Eigentumswohnungen kosteten im Schnitt 2.278,72 Euro je Quadratmeter, Erstbezug 3.602,97 Euro, neuwertige Mietwohnungen wurden um 9,49 Euro je Quadratmeter vermietet7. Der Preisspiegel ist eine Verbandserhebung mit eigener Abgrenzung, kein amtliches Register; dass sein Durchschnitt für gebrauchte Wohnungen weit unter dem Median der Statistik Austria liegt, folgt aus Methode und Objektauswahl, nicht aus einem Fehler.

Grundstücksdatenbank. Grundbuch und Kataster sind in der Grundstücksdatenbank verknüpft und seit 1999 im Internet abfragbar, kostenpflichtig über Verrechnungsstellen und das Portal des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen; beglaubigte Abschriften stellen nur Bezirksgericht, Notar, Vermessungsamt oder Zivilingenieur aus10. Hier liegt die Urkundensammlung mit den Kaufverträgen, aus denen alle amtlichen österreichischen Preisstatistiken entstehen. Wie man daraus Vergleichskäufe für eine Adresse gewinnt, zeigt der Beitrag über das Vergleichswertverfahren mit echten Kaufpreisen Schritt für Schritt.

Destatis, BORIS-D und die Gutachterausschüsse: die deutschen Quellen in drei Schichten

Bundesweit lag der Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamts im 2. Quartal 2026 um 0,6 Prozent über dem Vorjahresquartal und um 0,3 Prozent über dem Vorquartal3. Aufschlussreicher als der Bundeswert ist die Gliederung nach Kreistypen, jeweils im Jahresvergleich: Eigentumswohnungen in den Metropolen minus 0,4 Prozent, in den übrigen kreisfreien Großstädten plus 2,0 Prozent, in dicht besiedelten ländlichen Kreisen minus 1,8 Prozent, Ein- und Zweifamilienhäuser in denselben Kreisen plus 1,0 Prozent3. Vorläufige Werte werden revidiert: Das 1. Quartal 2026 wurde nachträglich von plus 1,4 auf plus 1,2 Prozent korrigiert3.

Für das Niveau sind in Deutschland die Gutachterausschüsse zuständig. Sie führen die Kaufpreissammlung und leiten daraus nach § 196 BauGB flächendeckend Bodenrichtwerte ab: durchschnittliche Lagewerte für den Boden je Richtwertzone, in bebauten Gebieten mit dem Wert, den der Boden unbebaut hätte, mindestens zu Beginn jedes zweiten Kalenderjahres neu ermittelt; die Werte sind zu veröffentlichen, und jedermann kann von der Geschäftsstelle Auskunft verlangen5. BORIS-D ist das Gemeinschaftsprojekt mehrerer Bundesländer, das diese Bodenrichtwerte länderübergreifend einheitlich auf einer Karte zeigt, zusätzlich zu den amtlichen Auskunftsportalen der Länder4. Ein Bodenrichtwert ist allerdings der Quadratmeter Grund, nicht der Quadratmeter Wohnfläche; für ein Einfamilienhaus ist er der erste Baustein, nicht der Preis.

Die Gutachterausschüsse bündeln ihre Auswertungen außerdem im Immobilienmarktbericht Deutschland des Arbeitskreises der Oberen Gutachterausschüsse, der Umsätze, Kaufverträge und Preisentwicklung bundesweit zusammenführt; für einzelne Bundesländer und Städte ergänzen Grundstücksmarktberichte die Zahlen bis auf Stadtteilebene. Wer eine deutsche Immobilie bewertet, nutzt also drei Schichten: den Index für den Trend, den Bodenrichtwert für die Lage, den Marktbericht für die Größenordnung der Kaufpreise im Segment.

IMPI, amtliche Vermessung, ÖREB-Kataster: was in der Schweiz amtlich ist und was privat

Das Bundesamt für Statistik führt den Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex IMPI mit der Basis 4. Quartal 2019 gleich 100. Sein Stand im 2. Quartal 2026: 127,7 Punkte, ein Zuwachs von 0,7 Prozent zum Vorquartal und von 3,5 Prozent zum Vorjahresquartal; dahinter stehen Eigentumswohnungen mit plus 1,6 Prozent und Einfamilienhäuser mit minus 0,4 Prozent, städtische Gemeinden kleiner Agglomerationen mit plus 1,8 Prozent und ländliche Gemeinden ohne Veränderung6. Der IMPI misst die Entwicklung; ein amtlicher Quadratmeterpreis je Gemeinde existiert in der Schweiz nicht.

Die Lücke füllen zwei Arten von Quellen. Amtlich sind die Geodaten: die amtliche Vermessung von swisstopo mit Parzellen und Grundstücksgrenzen und der ÖREB-Kataster, der je Grundstück Zonenplan, Lärmempfindlichkeitsstufe, belastete Standorte und Gewässerabstände ausweist. Privat sind die Preisdaten: Wüest Partner, IAZI und andere Anbieter betreiben hedonische Modelle aus eigenen Transaktionsdaten, mit denen Banken und Versicherer arbeiten. Wer in der Schweiz eine Zahl zitiert, nennt deshalb immer den Anbieter, weil es keinen amtlichen Maßstab für das Niveau gibt.

Risikoschichten für die Adresse: HORA, Lärmkarten, Kriminalstatistik

Der Wert einer Adresse hängt nicht nur vom Preis der Nachbarn ab, sondern auch von Risiken, die im Preis noch nicht stecken und nur auf Karten sichtbar sind. In Österreich ist HORA die Naturgefahrenplattform des Wasserministeriums, nach dem Hochwasser 2002 gemeinsam mit dem Versicherungsverband gestartet; HORA 3D simuliert Hochwasserereignisse vom dreißigjährlichen bis zum dreihundertjährlichen Ereignis entlang von fast 40.000 Flusskilometern und zeigt daneben Erdbeben, Rutschungen, Sturm, Blitz, Hagel und Schnee, gedacht als Ergänzung zu den parzellenscharfen Gefahrenzonenplänen11. Allein 2022 verzeichnete die Plattform fast eine halbe Million Aufrufe und mehr als 200.000 heruntergeladene HORA-Pässe11.

Die Umgebungslärmkarten des Bundes, die Energieausweisklasse und die polizeiliche Kriminalstatistik der Bundesländer sind die weiteren Schichten, jede mit eigener Quelle, eigenem Rhythmus und eigenen Grenzen; die Kriminalstatistik etwa zählt angezeigte Fälle, kein Dunkelfeld und keine Bewertung von Menschen. Was diese Karten für Kaufentscheidung und Preis bedeuten und wo sie abzurufen sind, behandeln die Beiträge über die Hochwasserkarte für eine Adresse, über Lärmkarte, Energieausweis und Lagefaktoren und über das Lesen der Kriminalstatistik nach Bezirken.

Woher Portale ihre Preise nehmen: Angebotsdaten oder aufbereitete Kaufpreise?

Portale und Maklerplattformen sind die meistgenutzte Preisquelle und die am seltensten hinterfragte. Ihr Rohstoff sind Inserate: Angebotspreise, die der Verkäufer wünscht, nicht Preise, die ein Käufer bezahlt hat. Zwischen beiden liegt in ruhigen Märkten ein Abschlag, in heißen ein Aufschlag, und die Differenz schwankt je Bezirk und Jahr. Ein Portalwert kann ein guter Frühindikator sein, weil Inserate dem Grundbuch um Monate vorauslaufen; als Beleg für einen Verkehrswert taugt er nicht.

Fair ist dazuzusagen, dass auch seriöse Institutionen auf Maklerdaten zurückgreifen, wenn amtliche Kaufpreise fehlen oder zu spät kommen: Die OeNB rechnet ihren Wohnimmobilienpreisindex auf der Datenbasis einer Maklersoftware, mit einem statistischen Modell, das Ausstattung und Lage bereinigt8. Die Prüffrage lautet immer gleich: Angebot oder Abschluss, roh oder bereinigt, welcher Zeitraum? Wie sich Online-Rechner auf dieser Basis schlagen, behandelt der Beitrag zur Genauigkeit von Online-Immobilienbewertungen.

Eine Wiener Wohnung von 2019 mit dem Häuserpreisindex auf 2026 fortgeschrieben

Ein Beispiel mit erfundener Wohnung und ausschließlich amtlichen Zahlen. Gekauft wurde 2019 eine 70 m² große Eigentumswohnung ohne Balkon in Wien-Brigittenau, Baujahr 1975. Die Durchschnittspreistabelle 2019 der Statistik Austria weist für Brigittenau in der Klasse 55 bis 78 m², Baujahr 1961 bis 1990, ohne Außenflächen 2.930 Euro je Quadratmeter aus2; der Käufer zahlte tabellengetreu 205.100 Euro. Was ist die Wohnung 2026 wert, bevor jemand einen Kaufvertrag aus der Nachbarschaft gelesen hat?

Schritt Quelle Rechnung Ergebnis
Kaufpreis 2019 Durchschnittspreise 2019, Brigittenau, 55 bis 78 m², 1961 bis 1990, ohne Außenflächen: 2.930 €/m²2 70 × 2.930 205.100 €
Fortschreibung mit dem HPI, bestehende Wohnungen, 2. Quartal 2019 auf 2. Quartal 2026 Messzahlen 171,34 und 229,80 (Basis 2010)1 205.100 × 229,80 ÷ 171,34 ≈ 275.100 €
Fortschreibung auf das Jahresniveau 2025 Jahresdurchschnitte 171,18 und 217,261 205.100 × 217,26 ÷ 171,18 ≈ 260.300 €
Bezirkstabelle 2025 Brigittenau, 54 bis 77 m², 1961 bis 1990, ohne Außenflächen: 3.569 €/m²2 70 × 3.569 ≈ 249.800 €
Wiener Median für Wohnungen 2019 auf 2025 4.217 auf 5.212 €/m²2 205.100 × 5.212 ÷ 4.217 ≈ 253.500 €

Die vier Wege liefern für 2025 Werte zwischen rund 250.000 und 260.000 Euro und für Mitte 2026 rund 275.000 Euro. Die Abstände sind Information: Der bundesweite Index für bestehende Wohnungen ist seit 2019 stärker gestiegen als der Wiener Median und als die Brigittenauer Bezirkstabelle, die zudem ein Fünfjahresmittel ist und den Sprung des 2. Quartals 2026 noch nicht enthält12. Für die Spanne dieser Wohnung ist die Bezirkstabelle der Anker, der Index die Richtung, und den Punkt innerhalb der Spanne bestimmen die Kaufverträge aus der Gasse, korrigiert um Stockwerk, Zustand und Fenster. Wann der Zyklus für einen Verkauf günstig steht, behandelt der Beitrag über den Verkaufszeitpunkt und die Immobilienpreise.

Die nummerierte Quellenliste im CheckValue-Bericht

Der Bericht ist um genau diese Frage gebaut: Jede Anpassung im Wert trägt eine Quellennummer, und die Nummer führt in eine Quellenliste am Ende, gegliedert nach den amtlichen Preis-, Karten- und Statistikquellen des jeweiligen Landes. Für eine österreichische Adresse stehen dort die Indizes und Bezirksdurchschnitte der Statistik Austria neben den Vergleichskäufen, die amtlichen Karten für Hochwasser, Lärm und Energie und die polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeslands, aus der der Kriminalitätswert von 1 bis 10 gerechnet wird; für eine deutsche Adresse Destatis und die Bodenrichtwerte aus BORIS, für eine Schweizer Adresse BFS und swisstopo. Zwei Teile sind für Leser dieses Beitrags besonders nützlich: der Preisindex für das Umfeld, mit dem sich ein alter Kaufpreis wie im Beispiel fortschreiben lässt, und die Anpassungen für Zustand, Baujahr, Energieklasse oder Garage, jede mit Koeffizient und Quellennummer, sodass sich jede Zeile bis zur Statistik zurückverfolgen lässt.

Der Bericht ist kein Gutachten und sammelt keine eigenen Kaufverträge ein; er ordnet die vorhandenen amtlichen Quellen für eine Adresse und legt offen, welche er verwendet hat. Methode und Grenzen des Verfahrens beschreibt die Seite zu Genauigkeit und Methode; der Musterbericht Wien zeigt eine vollständige Quellenliste, wie sie für eine österreichische Adresse aussieht. Den Weg von den Rohdaten zum Wert beschreibt der Beitrag darüber, wie eine KI-Immobilienbewertung funktioniert.

Wenn mir jemand sagt, die Preise in seinem Bezirk seien im letzten Jahr kräftig gestiegen, frage ich zuerst, woher die Zahl stammt. Fast immer war es eine Inseratsauswertung. Seit ich zu jeder Einschätzung die Kaufverträge und den Index daneben lege, gibt es weniger Diskussionen über den Wert und mehr über das Objekt, und dort gehören sie hin.
Josef Eckmair MBA, Mitgründer von CheckValue

Europa im Vergleich: Eurostat und die nationalen Indizes in einer Tabelle

Eurostat fasst die nationalen Hauspreisindizes zu einem EU- und einem Euroraum-Aggregat zusammen, gewichtet mit dem Bruttoinlandsprodukt der Mitgliedstaaten, auf der Basis 2025 gleich 10012. Im 1. Quartal 2026 stiegen die Hauspreise in der EU um 5,1 Prozent und im Euroraum um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, am stärksten in Portugal mit 17,8 Prozent, Bulgarien mit 14,8 und der Slowakei mit 14,4 Prozent, während Finnland mit minus 2,0 Prozent als einziges Land einen Rückgang verzeichnete; die Mieten in der EU legten im selben Zeitraum 3,0 Prozent zu12. Österreich gehörte 2024 und 2025 zu den wenigen Ländern, in denen die Hauspreise weniger stark stiegen als die Inflation12; die nationalen Zahlen für das 2. Quartal 2026 veröffentlicht Eurostat am 1. Oktober 202612.

Raum Index und Herausgeber Letzter Stand Veränderung zum Vorjahresquartal Datengrundlage
Österreich Häuserpreisindex, Statistik Austria1 2. Quartal 2026, Gesamtindex 226,86 (2010 = 100) Bestehender Wohnraum +5,1 %, neuer +4,9 % Kaufverträge privater Haushalte aus dem Grundbuch
Deutschland Häuserpreisindex, Statistisches Bundesamt3 2. Quartal 2026, vorläufig +0,6 % Kaufpreise, ausgewertet nach Kreistypen
Schweiz IMPI des BFS6 127,7 Punkte im 2. Quartal 2026 (Basis 4. Quartal 2019) +3,5 % Transaktionspreise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen
Euroraum Hauspreisindex, Eurostat12 1. Quartal 2026 +4,7 % BIP-gewichtetes Mittel der nationalen Indizes
EU Hauspreisindex, Eurostat12 1. Quartal 2026 +5,1 % BIP-gewichtetes Mittel der nationalen Indizes

Ein Ländervergleich ordnet den eigenen Markt in den europäischen Zyklus ein, sagt aber nichts über den Bezirk. Dafür bleiben Bezirkstabellen, Bodenrichtwerte und Kaufverträge zuständig, und wer sie zitiert, nennt Herausgeber, Stand und Abgrenzung.

Dies ist eine allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung. Alle Indexstände und Preise tragen ihr Quartal oder Jahr; die aktuelle Fassung steht in der jeweils zitierten Quelle.

Häufige Fragen

Was ist der Immobilienpreisspiegel der WKO, und was steht drin?

Der Immobilienpreisspiegel ist die jährliche Erhebung des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich, 2026 in der 37. Ausgabe. Er nennt Durchschnittspreise auf Bezirksebene für Baugrundstücke, Reihenhäuser, Einfamilienhäuser, neue und gebrauchte Eigentumswohnungen, Betriebsgrundstücke sowie Mieten für Wohnungen, Büros und Geschäftslokale, insgesamt mehr als 11.000 Einzelwerte mit Vorjahresvergleich. Das Buch kostet 59 Euro netto, für WKO-Mitglieder 49 Euro.

Wie funktioniert der Häuserpreisindex von Statistik Austria?

Statistik Austria liest die tatsächlich bezahlten Preise aus den Kaufverträgen privater Haushalte aus, die im Grundbuch hinterlegt sind, und rechnet daraus quartalsweise einen qualitätsbereinigten Kettenindex nach der Laspeyres-Formel; Unterschiede in Lage und Ausstattung der verkauften Objekte gleicht ein Regressionsmodell aus. Getrennt ausgewiesen werden neuer und bestehender Wohnraum sowie Häuser und Wohnungen. Im 2. Quartal 2026 stiegen die Preise für bestehenden Wohnraum um 5,1 Prozent, für neuen um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Was unterscheidet den OeNB-Wohnimmobilienpreisindex vom Häuserpreisindex?

Die Datenbasis und die Methode. Der Häuserpreisindex beruht auf Kaufverträgen aus dem Grundbuch, der Index der Oesterreichischen Nationalbank auf Quadratmeterpreisen für neue und gebrauchte Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser aus der Maklersoftware JUSTIMMO, seit dem 3. Quartal 2017 mit der Methode der Doppelimputation und einem generalisierten additiven Modell gerechnet. Die OeNB weist selbst darauf hin, dass ihr Index nur der Beurteilung der Preisstabilität dient und sich nicht als Referenzwert für Finanzkontrakte eignet.

Wo finde ich amtliche Kaufpreise für meinen Bezirk?

In Österreich in den Immobilien-Durchschnittspreisen der Statistik Austria, die für Häuser und Wohnungen je Bezirk nach Grundstücksgröße, Wohnfläche und Bauperiode gegliedert sind und für Baugrundstücke bis auf Gemeindeebene reichen; die einzelnen Kaufverträge liegen in der Urkundensammlung des Grundbuchs, abrufbar über die Grundstücksdatenbank. In Deutschland veröffentlichen die Gutachterausschüsse Bodenrichtwerte über BORIS-D und Grundstücksmarktberichte; in der Schweiz gibt es keinen amtlichen Quadratmeterpreis je Gemeinde, nur den IMPI als Index.

Was sind Bodenrichtwerte, und wo finde ich BORIS?

Bodenrichtwerte sind durchschnittliche Lagewerte für den Boden je Quadratmeter Grundstücksfläche, die die Gutachterausschüsse aus ihrer Kaufpreissammlung für Richtwertzonen ableiten, in bebauten Gebieten so, als wäre der Boden unbebaut; nach § 196 BauGB sind sie mindestens zu Beginn jedes zweiten Kalenderjahres zu ermitteln, und jedermann kann Auskunft verlangen. BORIS-D ist das Gemeinschaftsportal mehrerer Bundesländer, das diese Werte länderübergreifend auf einer Karte zeigt; daneben betreiben die Länder eigene Auskunftsportale.

Wie misst das BFS die Wohnimmobilienpreise in der Schweiz?

Das Bundesamt für Statistik veröffentlicht quartalsweise den Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex IMPI mit Basis 4. Quartal 2019 gleich 100, getrennt nach Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen sowie nach Gemeindetypen. Zuletzt stand er im 2. Quartal 2026 bei 127,7 Punkten, 0,7 Prozent über dem Vorquartal und 3,5 Prozent über dem Vorjahresquartal, wobei Eigentumswohnungen zulegten und Einfamilienhäuser leicht nachgaben.

Wie schreibe ich einen alten Kaufpreis mit dem Index fort?

Sie multiplizieren den Kaufpreis mit dem Verhältnis aus aktuellem und damaligem Indexstand desselben Teilindex, für eine gebrauchte Wohnung also mit dem Index für bestehende Wohnungen. Für das 2. Quartal 2019 und das 2. Quartal 2026 ergibt das in Österreich einen Faktor von rund 1,34. Das Ergebnis ist ein bundesweiter Trendwert; er ersetzt weder den Bezirksvergleich noch die Kaufverträge aus der Umgebung, und eine Sanierung oder ein Schaden seit dem Kauf muss gesondert bewertet werden.

Welche Quellen zitiert ein CheckValue-Bericht?

Je Land die amtlichen Preis-, Karten- und Statistikquellen, nummeriert in einer Quellenliste am Ende des Berichts, und jede Anpassung im Wert verweist auf ihre Nummer. Für eine österreichische Adresse sind das die Indizes und Durchschnittspreise der Statistik Austria, die Vergleichskäufe, die amtlichen Karten für Hochwasser, Lärm und Energie und die polizeiliche Kriminalstatistik je Bundesland; für Deutschland Destatis und die Bodenrichtwerte, für die Schweiz BFS und swisstopo. Der Musterbericht Wien zeigt die Liste vollständig.

Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information und keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Zahlen und Regeln tragen das Jahr ihrer Veröffentlichung; die aktuelle Fassung finden Sie in der zitierten Quelle.

Josef Eckmair MBA
Josef Eckmair MBA
Mitgründer von CheckValue · Geschäftsführer der CBDNOL GmbH · Über 20 Jahre Immobilienerfahrung auf Teneriffa und in Österreich · Geprüft von Christian Eckmair

Josef Eckmair MBA ist Mitgründer von CheckValue und Geschäftsführer der CBDNOL GmbH (Ansfelden, Österreich). Er hat über 20 Jahre Immobilienerfahrung auf Teneriffa und in Österreich und schreibt über Gutachten, Steuern, Verkaufskosten und Bewertungen für Profis.

Artikel von Josef Eckmair →

Quellen

  1. 1
    statisticsHäuserpreisindex und OOH PI: Messzahlen seit 2010 und Pressemitteilung zum 2. Quartal 2026 (23. September 2026)
    Statistik Austria · 2026
    Quartalsindex aus den im Grundbuch hinterlegten Kaufverträgen privater Haushalte, Zeitreihe ab 2010, qualitätsbereinigt mit einem Regressionsmodell, Laspeyres-Kettenindex, rechtliche Grundlage EU-Verordnungen 2016/792 und 2023/1470 sowie BGBl. II Nr. 177/2019; Pressemitteilung vom 23. September 2026: 1. Halbjahr 2026 +3,9 Prozent, bestehender Wohnraum im 2. Quartal +5,1 Prozent, neuer +4,9 Prozent, Allzeithoch über dem 3. Quartal 2022; Tabelle Messzahlen (Basis 2010 = 100): Gesamtindex 2. Quartal 2019 162,67 und 2. Quartal 2026 226,86, bestehende Wohnungen 2. Quartal 2019 171,34, Jahresdurchschnitt 2019 171,18, Jahresdurchschnitt 2025 217,26, 2. Quartal 2026 229,80.
    statistik.at ↗
  2. 2
    statisticsImmobilien-Durchschnittspreise: Häuser-, Wohnungs- und Baugrundstückspreise 2025 und 2019 nach Bezirken
    Statistik Austria · 2026
    Preise aus den im Grundbuch gespeicherten Kaufverträgen privater Haushalte, geometrische Mittel über ein Fünfjahresfenster, per Regressionsmodell auf das Zieljahr valorisiert, Freundschaftspreise nach Möglichkeit ausgeschlossen, für Häuser und Wohnungen je Bezirk, für Baugrundstücke auch je Gemeinde; Pressemitteilung vom 28. Mai 2026 (auf der Seite verlinkt): Medianpreise 2025 Wohnhäuser 2.836 Euro und Wohnungen 4.162 Euro je m², Baugrund im geometrischen Mittel 135 Euro je m², Wien Wohnungen 4.217 Euro (2019) und 5.212 Euro (2025), Hinweis auf den qualitätsbereinigten Index für Zeitvergleiche; Tabellen Wohnungspreise (.ods), Wien-Brigittenau, Baujahr 1961 bis 1990, ohne Außenflächen: 2.930 Euro je m² in der Klasse 55 bis 78 m² (Ausgabe 2019) und 3.569 Euro je m² in der Klasse 54 bis 77 m² (Ausgabe 2025).
    statistik.at ↗
  3. 3
    statisticsPreise für Wohnimmobilien im 2. Quartal 2026: +0,6 % zum Vorjahresquartal (Pressemitteilung Nr. 336)
    Statistisches Bundesamt (Destatis) · 2026
    Häuserpreisindex 2. Quartal 2026: plus 0,6 Prozent zum Vorjahresquartal, plus 0,3 Prozent zum Vorquartal; Eigentumswohnungen in den sieben Metropolen minus 0,4 Prozent, in kreisfreien Großstädten plus 2,0 Prozent, in dicht besiedelten ländlichen Kreisen minus 1,8 Prozent; Ein- und Zweifamilienhäuser dort plus 1,0 Prozent; Revision des 1. Quartals von 1,4 auf 1,2 Prozent; Zeitreihen ab 2000 in GENESIS-Online (Tabellen 61262-0001 und 61262-0002).
    destatis.de ↗
  4. 4
    officialBORIS-D: Bodenrichtwertinformationssystem für Deutschland
    Gemeinschaftsprojekt der Bundesländer, Information und Technik Nordrhein-Westfalen · 2026
    Gemeinschaftsprojekt mehrerer Bundesländer, das die Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse länderübergreifend einheitlich und webbasiert bereitstellt, zusätzlich zu den amtlichen Auskunftsportalen der Länder.
    bodenrichtwerte-boris.de ↗
  5. 5
    law§ 196 BauGB: Bodenrichtwerte
    Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · 2026
    Auf Grund der Kaufpreissammlung sind flächendeckend durchschnittliche Lagewerte für den Boden in Richtwertzonen zu ermitteln, in bebauten Gebieten mit dem Wert des unbebauten Bodens, jeweils zu Beginn jedes zweiten Kalenderjahres; die Bodenrichtwerte sind zu veröffentlichen, und jedermann kann von der Geschäftsstelle Auskunft verlangen.
    gesetze-im-internet.de ↗
  6. 6
    statisticsDie Preise für Wohneigentum sind im 2. Quartal 2026 um 0,7 % gestiegen (Medienmitteilung vom 30. Juli 2026)
    Bundesamt für Statistik (BFS), Eidgenössisches Departement des Innern · 2026
    Schweizerischer Wohnimmobilienpreisindex IMPI im 2. Quartal 2026: plus 0,7 Prozent zum Vorquartal, 127,7 Punkte (4. Quartal 2019 = 100), Einfamilienhäuser minus 0,4 Prozent, Eigentumswohnungen plus 1,6 Prozent, städtische Gemeinden kleiner Agglomerationen plus 1,8 Prozent, ländliche Gemeinden stabil; plus 3,5 Prozent zum Vorjahresquartal.
    edi.admin.ch ↗
  7. 7
    statisticsDer WKÖ-Immobilienpreisspiegel 2026: 37. Ausgabe, 91.000 Transaktionen
    Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder · 2026
    Präsentation vom 24. März 2026: 91.000 Immobilientransaktionen 2025, plus 8,98 Prozent; Wohnimmobilienkäufe plus 20,96 Prozent, Bauland minus 3,66 Prozent; gebrauchte Eigentumswohnungen im Schnitt 2.278,72 Euro je m² (plus 1,82 Prozent), Erstbezug 3.602,97 Euro (plus 1,23 Prozent), neuwertige Mietwohnungen 9,49 Euro je m² (plus 2,04 Prozent); Bezug 59 Euro, für WKO-Mitglieder 49 Euro zuzüglich USt.
    wko.at ↗
  8. 8
    statisticsWohnimmobilienpreisindex: Beschreibung und Methodik
    Oesterreichische Nationalbank (OeNB) · 2026
    Index aus Quadratmeterpreisen für neue und gebrauchte Eigentumswohnungen sowie Einfamilienhäuser; seit dem 3. Quartal 2017 Methode der Doppelimputation nach dem Eurostat-Handbuch mit generalisiertem additivem Modell und Datenbasis der Maklersoftware JUSTIMMO, berechnet mit DataScience Service GmbH und TU Wien; laut OeNB nur zur Beurteilung der Preisstabilität bestimmt und kein Referenzwert für Finanzkontrakte.
    oenb.at ↗
  9. 9
    statisticsImmobilienpreisspiegel 2026: acht Objektkategorien auf Bezirksebene, mehr als 11.000 Einzelwerte
    Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder · 2026
    Produktseite des Fachverbands: 37. Ausgabe, Durchschnittspreise für ganz Österreich auf Bezirksebene in acht Objektkategorien (Baugrundstücke, Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, neue und gebrauchte Eigentumswohnungen, Betriebsgrundstücke, Mieten für Wohnungen, Büros und Geschäftslokale), mehr als 11.000 Einzelwerte plus Vorjahreswerte, rund 400 Seiten; 59 Euro netto, für WKO-Mitglieder 49 Euro netto.
    wko.at ↗
  10. 10
    officialGrundstücksdatenbank (Grundbuch und Kataster)
    Bundesministerium für Justiz · 2026
    Die Grundstücksdatenbank verknüpft Grundbuch und Kataster; seit 1999 ist die kostenpflichtige Abfrage im Internet über Verrechnungsstellen und das Portal des BEV möglich; beglaubigte Abschriften gibt es nur bei Bezirksgericht, Notar, Vermessungsamt oder Zivilingenieur.
    justiz.gv.at ↗
  11. 11
    officialHORA 3D: Die neue Form der Risikokommunikation
    Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) · 2026
    Naturgefahrenplattform des Wasserministeriums mit dem Versicherungsverband Österreich, gestartet nach dem Hochwasser 2002; HORA 3D simuliert Hochwasserereignisse vom dreißigjährlichen bis zum dreihundertjährlichen Ereignis entlang von fast 40.000 Flusskilometern und zeigt daneben Erdbeben, Rutschungen, Sturm, Blitz, Hagel und Schnee; als Ergänzung zu den parzellenscharfen Gefahrenzonenplänen gedacht; 2022 fast eine halbe Million Aufrufe und mehr als 200.000 HORA-Pässe.
    bmluk.gv.at ↗
  12. 12
    statisticsHousing price statistics: house price index (Daten vom 2. Juli 2026)
    Eurostat · 2026
    Hauspreisindex 1. Quartal 2026: plus 5,1 Prozent in der EU und plus 4,7 Prozent im Euroraum gegenüber dem Vorjahresquartal, plus 1,2 Prozent zum Vorquartal; stärkste Anstiege in Portugal (17,8 Prozent), Bulgarien (14,8) und der Slowakei (14,4), Rückgang in Finnland (minus 2,0); Mieten in der EU plus 3,0 Prozent; 2024 und 2025 stiegen die Hauspreise in Österreich weniger stark als die Inflation; EU-Aggregat als BIP-gewichtetes Mittel der nationalen Indizes, Basis 2025 = 100, nächste Aktualisierung 1. Oktober 2026.
    ec.europa.eu ↗

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